#VOA: Mit der Wiedereröffnung der französischen Museen ist eine Ausstellung über Überzeugungen in Afrika zurück. #VOANews


PARIS – Das Coronavirus hat die Kunstszene der Welt verändert und Großveranstaltungen wie Africa2020 in Frankreich verzögert, um afrikanische Kunst, Wissenschaft und Technologie zu präsentieren. Aber als die französischen Museen diese Woche wiedereröffnet werden, ist eine Ausstellung wieder auf dem richtigen Weg. Nach wochenlangem Stillstand kehrt das kiesige und ethnisch vielfältige Viertel Goute d’Or im Norden von Paris zu seinem geschäftigen Selbst zurück. Dies gilt auch für das Institut des Cultures d’Islam.
Die Ausstellung des Instituts, „Croyances“ oder „Beliefs“, wurde nur wenige Tage nach der Eröffnung geschlossen, als Frankreich in den Lockdown ging. Jetzt wird es für eine kleine Anzahl von täglichen Besuchern wieder geöffnet. Es ist das erste einer Reihe afrikanischer Kulturveranstaltungen, die das Institut in diesem Jahr veranstaltet.

Photographs of Muslim school girls who had been abducted in 2013 by Boko Haram in Nigeria. Artist Rahima Gambo snapped them as part of an artistic project on resilience. (Lisa Bryant/VOA)“It’s a way to show how artists can speak about their spirituality, what they can invest through objects, gods. It can even be flowers or the internet, as we show in the exhibition,” says Jeanne Mercier, the curator of the exhibit, which features the works of 16 photographers and video artists. Some are African or of African origin. Others have spent years working on the continent.  "It’s really a mix of artists who are traveling, like ideas … and who are always renewing … the iconography of what we think about Africa,”  she added.

Die Ausstellung untersucht die Macht von Religion, Aberglauben und Mythen in ganz Afrika aus einem Regenbogen von Perspektiven – von Kulten und Hexerei über religiöse Pilgerfahrten und Zeremonien bis hin zu unserer wohl neuesten Religion: dem Internet. Die Arbeiten regen zum Nachdenken an, wie eine Fotoserie eines afrikanischen Papstes.

Egyptian photographer Nabil Boutros and his portrayal of sheeps' many faces. (Lisa Bryant/VOA)And sometimes humorous, like portraits of myriad sheep. Photographer Nabil Boutros wanted to bring a lighter touch to his exploration of religions and man’s interaction with his environment. 

„Die drei… monotheistischen Religionen sagen, dass Gott dir das gegeben hat, du hast die Verfügung über all das. Du kannst machen was immer du willst. Was bei vielen anderen Religionen nicht der Fall ist – sie betrachten den Menschen als Teil des Universums “, sagte Boutros.

Btihal Remli traveled across Morocco to explore ongoing beliefs in supernatural creatures called djinn. (Lisa Bryant/VOA)Btihal Remli traveled across her parents’ native Morocco for her so-called "Djinni Diaries." They look at djinn — supernatural creatures capable of both good and bad — which originated in pagan beliefs.  

„Es ist verboten, Magie zu praktizieren, aber der Glaube an Dschinn ist eher etwas als Magie. Es ist etwas, das im Koran erwähnt wird, also muss man daran glauben. … Wenn Sie die Existenz von Dschinn leugnen, würden Sie den Islam selbst leugnen “, sagte Remli.

French photographer Eric Guglielmi next to his work on a religious festival in Senegal's holy city of Touba. (Lisa Bryant/VOA)French photographer Eric Guglielmi spent years working in Africa. His work here features the annual celebrations of a revered Sufi figure, Ahmadou Bamba, in Senegal’s holy city of Touba.   

Guglielmi sagt, die Menschen seien offen dafür, in Afrika fotografiert zu werden. Die größere Herausforderung in Touba bestand darin, zu erklären, was ein weißer atheistischer Ausländer tat, um Fotos von solch einem heiligen Ereignis zu machen. Das löste unweigerlich Diskussionen aus – manchmal lange. Aber Guglielmi sagt, er sei immer mit Toleranz behandelt worden.

Während der Sperrung bot das Islamische Institut virtuelle Führungen an. Nach der physischen Wiedereröffnung werden „Beliefs“ über das offizielle Enddatum im Juli hinausgehen.

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